Handysucht bei Kindern:
so lässt sie sich verhindern

Kinder und soziale Medien – was Eltern wissen sollten

Ein Leben ohne Smartphone? Für die meisten Jugendlichen undenkbar. Schließlich haben alle Freunde auch eins – ohne WhatsApp und Facebook, Spiele-Apps und Musik-Streaming sind Teenager schnell außen vor. Knapp die Hälfte der 10- bis 18-Jährigen gibt in der aktuellen Bitkom-Studie an, sich ein Leben ohne Internet nicht vorstellen zu können. Aber was, wenn das Smartphone zum neuen besten Freund wird? Wo verläuft die Grenze zwischen „normaler“ Handybegeisterung und einer Handysucht?

Eltern sorgen sich zu Recht, wenn die Facebook-Timeline wichtiger wird, als das gemeinsame Abendessen oder, wenn Kinder lieber zu Hause im Netz surfen, anstatt etwas mit ihren Freunden zu unternehmen. Auf der anderen Seite wissen längst nicht alle Eltern im Detail, wie ihr Kind sein Smartphone nutzt – und nicht selten haben Mama und Papa das eigene Smartphone selbst ständig in der Hand. Um einen sinn- und verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy zu lernen, müssen also alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen: mit klaren Absprachen, Vertrauensvorschuss – und nicht zuletzt mit positiven Beispielen.

1. Selbsteinschätzung – so beurteilen Jugendliche ihr Handyverhalte

1.1 Handysucht

Das Smartphone und das Internet sind immer verfügbar, alle Freunde und Informationen ständig erreichbar – gerade für Kinder, die nicht über ausreichend „Offline“-Alternativen verfügen, kann sich daraus der Zwang entwickeln, immer erreichbar zu sein und keinen Post, kein Status-Update zu verpassen. Um eine Handysucht zu erkennen, muss man wissen, wonach man sucht.

Auch wenn der Begriff Handysucht inzwischen geläufig ist, sind Personen, die rund um die Uhr auf ihr Handy schauen, nicht nach dem Gerät selbst süchtig, sondern nach einer damit verbundenen Aktivität. In den meisten Fällen ist das, was als Handysucht verstanden wird, ein Bereich der Internetsucht, was wiederum als Sammelbegriff zu deuten ist für:

  1. Spiele
  2. Social Networks
  3. Chatten
  4. Shopping
  5. Pornografie

Für Eltern ist wichtig zu wissen, was mit dem Handy gemacht wird. Dafür ist es wichtig, Interesse zu zeigen. Schauen Sie, wofür Ihr Kind das Handy nutzt und beurteilen Sie auf dieser Basis, ob es sich um die ersten Züge einer Sucht handelt oder nur dem Mittel zum Zweck dient.

Beispiel: Ein Kind, dass sehr viel Zeit mit Chatten verbringt, dies aber nicht des Chattens wegen macht, sondern zum größten Teil als Mittel zum Zweck, sich also mit Freunden verabredet, sich zu Hausaufgaben austauscht und andere Termine organisiert, ist in den meisten Fällen nicht suchtgefährdet. Hier wird das Smartphone als Kommunikationsunterstützung genutzt, ersetzt aber nicht die direkte zwischenmenschliche Kommunikation. Eine Gefährdung entsteht genau dann, wenn direkte zwischenmenschliche Kommunikation durch die Handynutzung oder das Chatten ersetzt wird, das Haus nicht mehr verlassen wird und Personen innerhalb der Chats nicht mehr persönlich gekannt werden.

So senken Sie das Risiko: z. B. mit täglichen Offline-Zeiten, die für die gesamte Familie gelten; mit einem Prepaid-Tarif, der ein begrenztes monatliches Datenvolumen zur Verfügung stellt und vor allem, indem Sie Alternativen zum Online-Spielen, Chatten und Surfen anbieten.

  • Diese vertragsgebundenen Auszeiten zwingen Kinder und Jugendliche sich ihre Zeiten einzuteilen. Somit wird Surfen, Chatten und Gamen ein begrenztes Gut. Um dennoch eine Erreichbarkeit für Notfälle zu ermöglichen, sollte Telefonieren und zumindest eine gedrosselte Datenflat enthalten sein. Alternativ kann natürlich auch ein fester Rahmen zur Mediennutzungsdauer gemeinsam vereinbart werden.

    Achtung: Achten Sie darauf, dass Sie die Kontrolle über Tarifupgrades oder zubuchbares Volumen haben. Bei einer handfesten Sucht wandert schnell das gesamte Taschengeld in eine Erhöhung des begrenzten Gutes.

  • Bestimmen Sie feste Zeiten, zu denen das Smartphone nicht genutzt werden darf. Diese können variiert werden, je nach Einschätzung der Eltern zum Risiko einer Sucht. Feststehen sollte aber: bei den Hausaufgaben und am Esstisch hat ein Handy nichts zu suchen. Bei jüngeren Kindern kann das Handy abends eingesammelt oder in den Flugmodus geschaltet werden.

    Tipp: Im Flugzeugmodus funktioniert der eingestellte Wecker des Smartphones weiterhin normal, es können aber keine ablenkenden Nachrichten empfangen oder gesendet werden.

  • Alle veröffentlichten Studien sind sich bei der Vorsorge einig: Eltern müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Das beginnt schon im Kleinkindalter. Unterbrechen Sie keine Gespräche für eine WhatsApp Nachricht, greifen Sie nicht immer bei jedem Signalton zum Handy und setzen Sie sich selbst die gleichen Standards, die Sie von Ihren Kindern erwarten.

1.2 Missbrauch persönlicher Daten

Viele Apps und fast alle sozialen Netzwerke erfordern die Angabe persönlicher Daten. Diese können von Betrügern ausgespäht werden, zum Beispiel mit Fake-Accounts auf Facebook, welche die Profile von Freunden kopieren und Freundschaftsanfragen versenden. Aber auch persönliche Informationen und Bilder, die Kinder z. B. in Chatrooms posten oder in den sozialen Medien teilen, können von Fremden illegal weiterverwendet werden.

So senken Sie das Risiko: Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, was mit seinen Daten im Internet passieren kann und stellen Sie klare Verhaltensregeln für Chats und Messaging-Dienste auf. So empfiehlt seitenstark.de, eine Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die sogenannte „Chatikette“ einzuhalten:

  • Verwenden Sie Spitznamen, die im besten Fall keine Informationen über den Namen, Alter, Geschlecht und Interessen des Kindes geben. Eltern sollten auch auf Mehrdeutigkeiten achten, die Kinder gegebenenfalls noch nicht verstehen. Namen wie "Lisa14" oder "Max Friedrich" sollten in jedem Fall vermieden werden. Besser wäre zum Beispiel "Sonnenstrahl", "gelb" oder Fantasiebegriffe.

    Achtung: Da im Austausch mit Freunden, aber auch Fremden, zum Beispiel beim Registrieren auf einer Webseite, meistens eine E-Mail-Adresse hinterlegt werden muss, sollte diese dieselben Anforderungen wie der Nickname oder Spitzname erfüllen.

  • Dieses Thema beginnt schon bei den Eltern. Teilen Sie keine Bilder von Ihren Kindern in sozialen Medien, die zukünftig negative Auswirkungen haben können. Babyfotos sind ja ganz schön. Der Spaß hört aber auf, wenn das Foto Jahre später in der Schulklasse verbreitet wird. Grundsätzlich gilt hier: weniger ist mehr!

    Zumindest Informationen wie Telefonnummer, Adresse, Alter, Name, aber auch Bilder sollten geschützt werden. Auch im ersten Moment weniger öffentliche Informationen wie Logins sollten besonders geschützt sein. Erklären Sie Ihren Kindern, wie sichere Passwörter aussehen und wie sie diese schützen können.

    Hierfür sollten nie Begriffe aus dem Wörterbuch verwendet werden. Nutzen sie mindestens achtstellige Kombinationen aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Zeichen.

  • Die Anonymität im Netz. Diese Diskussion ist so alt wie aktuell. Die Tatsache, dass ein Autor für seine Aussagen in Chats oder Foren vermeintlich nicht belangt werden kann, öffnet Tür und Tor für Hass, Mobbing und sogenannte Trolle im Internet.

    Dabei ist grundsätzlich zu bedenken, dass man sehr wohl für verbotene Aussagen wie Drogenverherrlichung, Rassismus und pornografische Darstellungen strafrechtlich verfolgt wird.

    Erklären Sie Ihren Kindern, dass sie sich im Netz genauso verhalten sollen, wie wenn sie einer Person gegenüberstehen. Mit Respekt und Höflichkeit.

  • Hinterfragen Sie regelmäßig die Freundesliste Ihrer Kinder in sozialen Netzwerken. Fragen Sie, ob sie die Personen wirklich kennen und erklären Sie ihnen, wie man die Identität hinter der Person einer Freundschaftsanfrage feststellen kann. Häufig reicht hier schon eine kurze persönliche Rückfrage wie "Hast du mir heute in Facebook eine Freundschaftsanfrage geschickt?". Somit können Sie vermeiden, dass sich Fake-Accounts in die Freundesliste Ihrer Kinder "einschleichen".

    Auch sollten Sie bei der Installation von Apps misstrauisch bleiben. Ist es wirklich nötig, dass die App auf so viele Funktionen des Handys Zugriff hat? Im Zweifel sollte man auf Apps mit zu vielen Zugriffsanfragen verzichten.

1.3 Verstörende und illegale Inhalte

Über einen ungesicherten Internetzugang können Kinder auf Seiten mit gefährdenden Inhalten geleitet werden. Oft reicht es schon, wenn Ihr Kind eine Video-Empfehlung neben einem YouTube-Video anklickt oder einen Link, der in einer App aufpoppt. Die angezeigten Inhalte können Gewaltdarstellungen oder Pornografie sein, aber auch extreme politische, religiöse oder gesellschaftliche Weltanschauungen.

So senken Sie das Risiko: Aktivieren Sie die Sicherheitseinstellungen auf dem Smartphone Ihres Kindes. Hier lesen Sie, welche Sicherheitseinstellungen bei welchem Handy-Betriebssystem empfehlenswert sind. Zudem können Sie in den Google-Einstellungen den „sicheren Modus“ auswählen, der nicht kindgerechte Videos blockiert. Insbesondere für jüngere Kinder empfiehlt es sich, auf dem Smartphone einen kindgerechten Browser wie fragfinn.de zu installieren.

1.4 Kostenfallen durch In-App-Buys und Drittanbieter

Viele Apps und Spiele stehen kostenlos oder sehr günstig zum Download bereit. Nutzt man die Anwendung werden häufig Spielerweiterungen oder Upgrades angeboten, die man ganz einfach per Klick kaufen kann. Solche In-App-Käufe werden in unterschiedlichsten Apps angeboten.

Ein Beispiel sind sogenannte Premium-Versionen einer App. Zunächst wird die kostenlose Variante der App beworben. Ist der Nutzer erst einmal abhängig von der App, wird auf Zusatzfunktionen hingewiesen, die kostenpflichtig erworben werden müssen.

Tipp: Bevor Sie für sich oder Ihr Kind eine App installieren, prüfen Sie, ob Funktionen über eine Premium-Version zurückgehalten werden. Wenn das der Fall ist, schauen Sie, ob es kostenlose Alternativen gibt, die einen besseren Funktionsumfang haben.

In Spielen wird die Funktion der In-App-Käufe häufig aggressiver angewandt. Ein schneller Einstieg und eine steile Erfolgskurve füttern den Nutzer der App an. Im späteren Verlauf werden die Erfolge aber immer seltener oder dauern immer länger. Eine Abkürzung versprechen hier wiederum teure In-App-Käufe.

Achtung: Für diese Variante der In-App-Käufe sind gerade Kinder und Jugendliche besonders gefährdet. Um diese zu verhindern, sollten Sie darauf achten, In-App-Käufe zu sperren oder Spiele-Apps mit In-App-Käufen erst gar nicht zu installieren. Gerade bei anfangs kleinen Beträgen sind Betroffene schnell gedankenlos und bezahlen. Ist diese Hemmschwelle erst einmal überschritten, werden nach und nach teurere Angebote ausgespielt.

Ein weiteres Problem sind sogenannte Drittanbieter. Wer nicht ganz genau hinschaut, schließt ein teures Abo bei einem dubiosen Drittanbieter ab, dessen monatliche Kosten sich schnell summieren.

So senken Sie das Risiko: Aktivieren Sie die Drittanbietersperre auf dem Smartphone Ihres Kindes und blockieren Sie In-App-Käufe. Lassen Sie sich die Apps zeigen, die Ihr Kind nutzt und vereinbaren Sie, dass neue Apps immer nur nach Absprache heruntergeladen werden. Erfahren Sie hier mehr über altersgerechte Apps und welche Apps bei Kindern und Schülern besonders gut ankommen.

1.5 Cyber-Mobbing

In Chats, Facebook- oder WhatsApp-Gruppen kann es zu gezielten Beleidigungen und Demütigungen kommen – etwa durch Beschimpfungen, durch Verbreiten falscher Behauptungen oder durch das Veröffentlichen privater oder verletzender Bilder von anderen Personen. Gerade Jugendliche haben oft kein richtiges Gefühl dafür, dass ihre Chat-Partner „reale“ Menschen sind – für die Opfer sind solche Attacken umso belastender.

So senken Sie das Risiko: Helfen Sie Ihrem Kind, seine Kontaktlisten in den sozialen Netzwerken zu sortieren und nur die Online-Freunde zu behalten, die es persönlich kennt. Zeigen Sie Interesse und haben Sie ein offenes Ohr für Probleme im Netz. Mobbing oder andere Verstöße sollten Sie grundsätzlich und so früh wie möglich beim Anbieter des Dienstes melden.

1.6 Cyber-Stalking

Soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram und auch Messaging-Dienste wie WhatsApp geben viel über ihre Nutzer preis, vom genauen Standort bis hin zu der Zeit, zu welcher der Nutzer das letzte Mal online war. Wer einen anderen online beobachten möchte, hat leichtes Spiel – über die verschiedenen Social-Media-Profile lässt sich schnell der gesamte Tagesablauf rekonstruieren. Daraus kann sich im schlimmsten Fall ein zwanghafter Verfolgungswahn, vergleichbar mit reellem Stalking, entwickeln.

So senken Sie das Risiko: Deaktivieren Sie Standort- und Online-Status-Angaben in den Social-Media-Profilen und räumen Sie Kontakt- und Freundeslisten gründlich auf – nur persönlich bekannte Personen gehören in die Kontaktliste. Tipps für den verantwortungsvollen Umgang mit Social Media und einen Überblick über die wichtigsten sozialen Netzwerke haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wie Sie in WhatsApp verhindern können, dass Nutzer permanent sehen können, ob und wenn nicht, wann sie zuletzt online waren, erfahren Sie hier. Wenn dies nicht reicht, erfahren Sie hier noch wie Kontakte in WhatsApp blockiert werden können.

2. Handysucht: Typische Warnsignale einer Handy- oder Internetsucht

Eine Handysucht kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Mal ist es im Grunde eine Spielsucht, mal eine Internetsucht, mal dominiert die sogenannte Nomophobie – die panische Angst davor, auf dem Handy nicht erreichbar zu sein. Daher gibt es keine eindeutige Diagnose, sondern nur eine Liste typischer Anzeichen, die auf eine Handysucht hindeuten können.

  • Ständiges Checken von Nachrichten und Newsfeeds – in jeder Situation und zu jeder Tageszeit, auch bei Gesprächen oder beim Essen.
  • Panik, wenn der Handy-Akku leer ist oder wenn das Handy zuhause vergessen wurde.
  • Soziale Kontakte leiden, weil die Kommunikation in erster Linie virtuell und/oder mit Online-Freunden stattfindet.
  • Hobbys, Sport oder Nachmittagsaktivitäten werden vernachlässigt, weil das Kind lieber am Handy ist.
  • Typisch bei Schülern: ein Leistungsabfall, da man sich beim Lernen ständig vom Handy ablenken lässt.
  • Das Handy bestimmt den Alltag: Freundschaften werden vernachlässigt, Kinder schlafen zu wenig oder nehmen nicht an den Mahlzeiten teil.
  • Vereinbarte Offline-Zeiten werden nicht eingehalten oder sind ein ständiger Streitpunkt.
  • Laufende Handykosten steigen an - das kann insbesondere bei Fans von Onlinespielen ein Anzeichen sein.

3. Was tun? Wie Eltern bei Anzeichen einer Handysucht reagieren können

  • Schimpfen oder rigorose Verbote haben meist wenig Wirkung. Versuchen Sie lieber, problematische Nutzungsmuster zu erkennen und anzusprechen.

  • Lassen Sie sich zeigen, welche Apps und Funktionen Ihr Kind auf dem Smartphone nutzt und lassen Sie sich seine Lieblingsseiten oder Musik-Streams zeigen – wenn Sie Bescheid wissen, ist es leichter, die Handynutzung zu verhandeln.

  • Im Idealfall legen Sie einen Handynutzungsvertrag schon beim Kauf des Kinderhandys fest, aber auch im Nachhinein kann er sinnvoll sein. Im Vertrag sollten Nutzungsregeln, handyfreie Zeiten und freiwillige „Strafen“ bei Nicht-Einhalten festgehalten werden. Eine Vorlage für einen Nutzungsvertrag und weitere Tipps für die Handynutzungsregeln finden Sie hier.

  • z.B. mit einem Prepaid-Tarif, der ein begrenztes monatliches Datenvolumen bietet. Lesen Sie hier unseren Leitfaden zu den geeigneten Handytarifen für Kinder und Jugendliche.

  • Manchmal reicht es schon, regelmäßig gemeinsam Zeit zu verbringen, damit das Smartphone etwas von seinem Reiz verliert.

Wenn alle Gespräche und auch die oben genannten Maßnahmen nichts bewirken, können Sie auch professionelle Hilfe suchen: So gibt es zum Beispiel Kinder- und Jugendpsychologen, die auf Handysucht spezialisiert sind.

4. Für Eltern: Sieben goldene Regeln für die Handynutzung

1. Ein gutes Vorbild sein

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran – auch Eltern sollten ihr Handy regelmäßig beiseitelegen oder die handyfreien Zeiten einhalten.

2. Einen Handynutzungsvertrag unterzeichnen

Eltern und Kinder sollten gemeinsam klare Nutzungsregeln für das Handy abstimmen, sie schriftlich festhalten und unterzeichnen. Wie so ein Handynutzungsvertrag aussehen könnte, sehen Sie hier.

3. Über Gefahren des Internets aufklären

Sprechen Sie mit Ihrem Kind ausführlich über die Gefahren des Internets, insbesondere über die Preisgabe persönlicher Daten.

4. Handykosten besprechen/auflisten

Listen Sie gemeinsam Handykosten und monatliche Nutzungskosten auf und besprechen Sie mögliche Kostenfallen durch Abos, kostenpflichtige Spiele-Upgrades oder ähnlichem. Eine Vorlage für einen Handy-Finanzierungsplan zwischen Eltern und Kind finden Sie hier.

5. Handy-Einstellungen gemeinsam festlegen

Etwa die notwendigen Sicherheitseinstellungen oder Jugendschutz-Apps, aber auch Spiele und andere Apps, die Ihr Kind gern nutzen möchte.

6. Interesse zeigen

Lassen Sie sich Apps und Spiele erklären, die Ihr Kind nutzt und legen Sie fest, dass neue Apps nur nach Absprache heruntergeladen werden.

7. Aufmerksam sein und ein offenes Ohr haben

So können Sie bei Problemen wie Cyber-Mobbing oder Daten-Missbrauch schneller reagieren.