Kinderhandy: So findest du das richtige Smartphone für dein Kind

Früher oder später landet mit Sicherheit das eigene Handy auf dem Wunschzettel deines Kindes. Bevor du ihm diesen Wunsch erfüllst, solltest du einige grundlegende Fragen klären. Ab wann braucht mein Kind ein Handy - welches Betriebssystem und welche Ausstattung sind sinnvoll? Unser Ratgeber verrät dir, worauf du achten solltest. Außerdem findest du darin Tipps, wie du günstig an ein Handy für Kinder kommst.

Ab wann benötigen Kinder ein Handy?

Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Aber spätestens ab 12 Jahren ist das eigene Handy für die meisten Jugendlichen selbstverständlich – schon allein, um sich mit ihren Freunden auszutauschen. Wenn Eltern ihren Kindern bereits in Kindergarten oder Grundschule ein eigenes Handy erlauben, stehen hingegen meist Sicherheit und Erreichbarkeit im Vordergrund.

Alle Vor- und Nachteile für ein Kinderhandy

Vorteile

  • Fast allen Eltern ist es wichtig zu wissen, wo ihre Kinder gerade sind. Und vielen fällt es leichter, ihre Kinder alleine losziehen zu lassen, wenn ihr Kind erreichbar bleibt und sich in Notfällen jederzeit melden kann. Hier bietet das Handy eine zusätzliche Sicherheit – für beide Seiten. Ist in den Einstellungen des Smartphones die Standortsuche aktiviert, können die Eltern ihr Kind im Ernstfall sogar per GPS orten.

  • Die technischen Fähigkeiten für den Umgang mit dem Handy eignen sich die meisten Kinder erstaunlich schnell an. Aber ein eigenes Handy setzt auch den verantwortungsvollen Umgang mit digitaler Technik und mit dem Internet voraus. Zudem können Kinder mit Unterstützung ihrer Eltern ein sinnvolles Nutzungsverhalten lernen und ein Verständnis für den Wert ihres Handys sowie für den Umgang mit den Handykosten entwickeln.

  • Mit dem Handy können Kinder und Jugendliche unkompliziert kommunizieren, um sich z. B. zu verabreden. Zudem organisieren sich viele Sportgruppen und Nachmittagsaktivitäten heute fast ausschließlich über WhatsApp. Das Smartphone erleichtert die eigenständige Freizeitgestaltung und kann Kindern helfen, sich im Alltag selbstständig zu organisieren.

Nachteile

  • Ein Handy, insbesondere ein Smartphone, kann mehrere Hundert Euro kosten. Jüngere Kinder haben den finanziellen Wert ihres Handys möglicherweise noch nicht im Blick – wenn das teure Handy beschädigt wird oder verloren geht, ist das doppelt ärgerlich. Auch die Kosten für Telefonate, Internetnutzung, Nachrichten und Apps sind je nach Vertrag nicht leicht zu überschauen. Hier empfiehlt sich ein transparenter, möglichst flexibler Handytarif.

  • Smartphones mit Internetzugang sind für Kinder extrem reizvoll – es locken Apps, Downloads, Musikstreams und Chats. Um eine Handysucht bzw. eine Internetsucht zu vermeiden, sollten Eltern unbedingt klare Nutzungsregeln für das Handy festlegen und altersgerechte Jugendschutzfilter installieren. Auch über den Handytarif lässt sich die Handynutzung kontrollieren, etwa mit einem Prepaid-Tarif, bei dem nach Verbrauch des Guthabens nur noch Anrufe und/oder Nachrichten empfangen werden können oder nur noch verlangsamtes Internet zur Verfügung steht.

  • Das Internet ist groß – und Kinder können schnell auf Seiten gelangen, deren Inhalte nicht für sie geeignet sind. Das können Gewalt oder Pornografie sein, aber auch kostenpflichtige Apps und Spiele oder Seiten, die zur Bereitstellung persönlicher Daten auffordern. Auch in Chatrooms oder Foren, die viel von Kindern genutzt werden, besteht die Gefahr, dass persönliche Bilder oder Daten in fremde Hände geraten. Eltern sollten beim Kinderhandy grundsätzlich die Sicherheitseinstellungen selbst vornehmen oder – bei Android-Geräten – die entsprechenden Jugendschutz-Apps herunterladen.

Eltern-Checkliste: Ist mein Kind alt genug für ein eigenes Handy?

Ob dein Kind alt genug für ein eigenes Smartphone ist, kannst du ganz schnell anhand ein paar einfacher Fragen beantworten:

Kennt mein Kind die grundlegenden Funktionen eines Handys?
Kinder sollten zumindest sicher lesen können, um Kontaktlisten, Kurznachrichtendienste und mehr nutzen zu können. Das erste Handy sollte das gleiche Betriebssystem haben wie das Handy der Eltern – dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Kind mit vielen Funktionen des Geräts schon vertraut ist. Zudem können Fragen leichter geklärt werden.

Haben wir ein altersgerechtes Handy ausgewählt?
Für Grundschulkinder sollte es ein nicht zu großes Handy mit schlag- und kratzfester Schutzhülle sein. Ideal als Ersthandy ist ein gebrauchtes Gerät der Eltern oder von Freunden – wichtig ist, dass jemand dem Kind helfen kann, den Umgang mit dem Smartphone zu lernen.

Haben wir einen passenden Handytarif gefunden?
Ein Handytarif für Kinder und Jugendliche sollte flexibel, transparent und nach Möglichkeit auf die Nutzungsgewohnheiten der Kinder zugeschnitten sein. Auch die Anforderungen der Eltern – also zum Beispiel die ständige Erreichbarkeit ihres Kindes per Telefon oder Whatsapp – sind ein wichtiges Kriterium. Denkbar ist eine SIM-Zweitkarte im Handyvertrag der Eltern, allerdings nur mit aktivierter Drittanbieter-Sperre. Auch ein Prepaid-Vertrag ohne Vertragsbindung ist eine gute und meist sehr günstige Option für Kinder.

Versteht mein Kind, dass die Handynutzung Kosten verursacht?
Datenvolumen oder Telefonminuten sind für Kinder abstrakte Einheiten – dein Kind sollte verstehen, wie die Handynutzung funktioniert und dass sie ggf. begrenzt ist. Besprich mit deinem Kind den gewählten Handytarif und erkläre ihm, wie sich die Handykosten zusammensetzen.

Haben wir klare Nutzungsabsprachen für das Handy festgelegt?
Ganz gleich, welches Handy und welche Tarifoption – wichtig ist, dass es klare Absprachen für die Handynutzung gibt. Besprich die Gefahren des Internets mit deinem Kind und sprich konkrete Fälle wie Cyber-Bullying oder Datensicherheit an. Die Sicherheitseinstellungen (Jugendschutzfilter, Drittanbietersperre, Datenautomatik) solltest du gemeinsam mit deinem Kind vornehmen.

Das solltest du bei der Wahl des Kinderhandys beachten

Die Auswahl an Handys für Kinder ist riesengroß – damit du für dein Kind das richtige Handy wählst, geben wir dir hier ein paar Tipps, die dir bei der Auswahl helfen.

Betriebssystem: iOS oder Android?

Egal, für welches Kinderhandy du dich entscheidest – die darauf installierte Version des Betriebssystems sollte so aktuell sein, dass alle gängigen Apps darunter funktionieren. Auch wichtige Software-Updates sollten möglich sein.

Beide Betriebssysteme – iOS und Android – sind technisch ausgereift und sicher. In jedem Fall hilfreich ist es aber, wenn dein Kind ein Handy mit dem gleichen Betriebssystem nutzt wie du, denn kleine Unterschiede gibt es natürlich. Im Gegensatz zu Geräten von Apple haben Android-Handys z.B. keine vorinstallierte Kindersicherung – du musst daher selbst einen Schutzfilter einrichten. In unserem Ratgeber Kinderhandy einrichten erfährst du wie das geht.

Diese Funktionen solltest du beim Kinderhandy beachten

Kindern, die noch nicht lesen und schreiben können oder dies gerade lernen, fällt die Bedienung eines Smartphones noch schwer. Für Kinder im Alter bis etwa 7 Jahre eignet sich daher ein möglichst einfaches, klassisches Handy, mit dem vor allem das Telefonieren möglich ist. Die Alternative: ein Handy mit startfertig installierter Oberfläche speziell für jüngere Kinder. Diese verwandelt das herkömmliche Android-Smartphone in ein Handy, das kinderleicht zu bedienen ist. Und stellt sicher, dass dein Kind auf seinem Kinderhandy nur altersgerechte Funktionen und Apps nutzen kann.

Kamera
Für viele Handynutzer ist die Kamera das wichtigste Ausstattungsmerkmal ihres Smartphones. Schon Einsteigermodelle bieten heute Objektive, die atemberaubend gut auflösen und mit denen auch Kindern tolle Aufnahmen gelingen. Tipp: Beim Kinderhandy solltest du darauf achten, dass neben der Hauptkamera auch die Frontkamera gute Werte bietet. Gerade Kinder und Jugendliche machen gern Selfies. Und über gelungene Schnappschüsse freuen sich garantiert auch Eltern und Großeltern.

GPS-Ortung
Ein Smartphone mit Internetzugang bietet gegenüber einem klassischen Handy nur für Telefonate einen wesentlichen Vorzug: Dank GPS („Global Positioning System“) übermittelt es permanent seinen Standort. Solange du diese Funktion nicht gezielt abschaltest, kannst du ein Kinderhandy mithilfe von GPS und spezieller Apps daher jederzeit orten und ggf. sogar Zugriff darauf nehmen. Das kann sinnvoll sein, wenn du den Aufenthaltsort deines Kindes erfahren möchtest. Auch wenn ein Handy abhanden kommt, kann die GPS-Ortung eine wertvolle Hilfe sein.

Speicherplatz beim Kinderhandy
Für den normalen Gebrauch des Smartphones inklusive Gaming reichen die 3 bis 4 GB RAM Arbeitsspeicher, den aktuelle Smartphones durch die Bank mindestens bieten. Selbst günstige Handys für Kinder sind heute sogar mit 6 oder 8 GB ausgestattet. Damit bieten sie optimale Voraussetzungen nicht nur für Spiele mit anspruchsvoller 3D-Grafik, sondern auch für die gleichzeitige Nutzung mehrerer Apps.

Der eigentliche Gerätespeicher für Fotos und andere eigene Dateien beginnt bei 8 GB und lässt sich bei vielen Modellen auf bis zu 512 GB aufrüsten. Die braucht ein privat genutztes Handy aber meist nicht. Aufräumen statt aufrüsten ist die Devise: Indem man nicht benötigte Apps und Dateien auf dem Kinderhandy löscht, gewinnt man schnell wieder Speicherplatz.

Akku und Ladekabel
Achte beim Kauf des ersten Handys für Kinder auf einen Akku mit ausreichend Ladekapazität. Je intensiver dein Kind sein Handy nutzt, desto stärker sollte der Akku sein – eine Leistung von 3.500 mAh ist ein Wert, mit dem man i.d.R. gut durch den Tag kommt. Tipp: Wenn du kein Modell wählst, das sich kabellos laden lässt, solltest du beim Kauf gleich ein Ersatz-Ladekabel einkalkulieren. Ein zweites Ladekabel kostet nicht viel, kann aber Zeit sparen. Wenn das mitgelieferte Ladekabel mal wieder unauffindbar ist. Oder in Gebrauch, weil ein anderes Gerät damit Energie tankt.

SIM-Lock
Du spielst mit dem Gedanken, ein Gerät aus zweiter Hand als günstiges Handy für Kinder zu kaufen? Achte darauf, dass du nicht versehentlich ein Modell mit SIM-Lock kaufst. Solche Geräte sind nämlich an bestimmte Mobilfunkanbieter und Tarife gebunden. In diesem Fall musst du erst das Ende der Vertragslaufzeit abwarten, bevor du in den Tarif eines günstigeren Anbieters wechseln kannst.

Kinderhandys: Unsere Empfehlungen

Kinderhandys für Kinder von 6-7 Jahren

Du möchtest deinen Nachwuchs vor allem jederzeit erreichen können und suchst zudem ein besonders günstiges Handy für Kinder? Dann kommt für dich z.B. ein klassisches Tasten-Handy wie das Nokia 3310 infrage. Alternativ bietet sich das Nokia 2720 Flip an, mit dem dein Kind sogar WhatsApp nutzen kann. Beide Modelle punkten mit einem sehr niedrigen Preis.

Smartphones für Kinder von 8-10 Jahren

Handys von Xiaomi sind oft deutlich günstiger als Geräte bekannterer Hersteller, bieten dabei aber erstaunlich viel Leistung fürs Geld. Das Xiaomi Redmi Note 9 etwa überzeugt mit starkem 5020 mAh Akku und vor Spritzwasser geschütztem Display aus bruchsicherem Gorilla-Glas – ein gutes Einsteiger-Handy, das auch unsanfteren Umgang so schnell nicht krumm nimmt.

Smartphones für Kinder von 11-13 Jahren

Niedriger Preis, gute Ausstattung – die Galaxy-Handys aus Samsungs A-Reihe bieten beides. Das Samsung Galaxy A21s z.B. ist mit einer leistungsstarken Quad-Kamera inklusive Ultra-Weitwinkelobjektiv ausgerüstet. Die Schnellladefunktion sorgt dafür, dass das Smartphone in kürzester Zeit wieder einsatzbereit ist. Genau das Richtige also für unternehmungslustige Teenager.

Smartphones für Kinder ab 14 Jahren

Für viele ältere Kinder ist ein iPhone der Inbegriff eines Smartphones. Mit dem iPhone SE kannst du deinem Kind den Wunsch nach einem Gerät von Apple zu einem vergleichsweise günstigen Preis erfüllen. Das iPhone SE bietet einen der für Apple typischen leistungsstarken Chips; zudem ist das Design des Geräts sehr robust. Das zahlt sich nicht nur im mobilen Alltag aus. Sondern ggf. auch noch später, wenn dein Kind sein Handy irgendwann weiterverkaufen und sich ein neues Modell zulegen möchte.

Finanzierung: So wird das Kinderhandy richtig günstig

Das erste Handy für Kinder sollte sicher nicht gleich ein hochpreisiges Premium-Gerät sein, sondern ein günstiges Modell. Schon allein deshalb, weil ein Kinderhandy öfter mal Schaden nimmt. Wir haben für dich die wesentlichen Optionen zusammengefasst, mit denen das Einstiegsmodell besonders günstig wird.

Neues oder gebrauchtes Kinderhandy?

Klar – wenn es nach deinem Kind geht, darf es sicher gern das neueste Smartphone sein. Am liebsten mit einem besonderen Finish und zusätzlichem Speicherplatz. Allerdings werden für topaktuelle Modelle leicht 500 bis 1000 Euro fällig. Bei diesem Preis ist es umso ärgerlicher, wenn das Handy im Bus oder auf dem Schulhof Schaden nimmt. Oder wenn dein Kind die Handyfunktionen gar nicht effektiv nutzen kann.

Tatsache ist: Für die alltägliche Nutzung mit Texten, Telefonieren, Spielen und Fotografieren ist ein gebrauchtes Smartphone oder ein älteres Modell völlig ausreichend. Ältere Smartphones gibt es als Neuware oft zum Schnäppchenpreis, z. B. im Onlinehandel. Gebrauchte Geräte sind manchmal sogar umsonst zu haben – z.B. wenn Freunde oder Familienmitglieder sich von ihrem Handy trennen.

Darauf solltest du bei älteren/gebrauchten Smartphones unbedingt achten:

  • Handykamera, Display und Audiofunktionen: Die technischen Daten sollten annähernd dem aktuellen Standard entsprechen, damit dein Kind sich auf dem Schulhof keine Sprüche anhören muss.
  • Betriebssystem: Die installierte Version sollte so aktuell sein, dass alle gängigen Apps darauf funktionieren und dass wichtige Software-Updates noch möglich sind.
  • Gerätespeicher: Das Gerät sollte auf Werkseinstellungen zurückgesetzt sein – Bildspeicher und Gerätespeicher sollten geleert und alle Kontaktlisten und zusätzliche Apps entfernt sein.
  • SIM-Lock: Achte bei gebrauchten Smartphones darauf, dass diese kein SIM-Lock haben. Smartphones mit SIM-Lock sind an ein Mobilfunknetz, Tarif oder auch SIM-Karte gebunden. Karten von anderen Anbietern funktionieren bei Smartphones mit SIM-Lock nicht. Wenn du dir unsicher bist, frage explizit beim Verkäufer nach oder teste vor Ort, ob deine SIM-Karte funktioniert.
  • Akku und Ladekabel: Wenn möglich, Akkulaufzeit prüfen und das Ladekabel auf Schwachstellen untersuchen – die dünnen Ladekabel sind anfällig für Kabelbrüche. Besonders interessant sind gebrauchte Geräte, bei denen der Akku austauschbar ist. Nach zwei Jahren verliert ein Akku rund 10% der Leistung. Bei schlechtem Umgang kann dieser Wert auch deutlich ansteigen. Zusätzlich benötigen aktuelle Apps immer mehr Leistung, was die gefühlte Akkulaufzeit weiter verringert. Ein Smartphone, dessen Akku nicht bis zum Abend hält, wenn man das Kind zurückerwartet, verfehlt seinen Zweck.

Finanzierungsmodelle für Kinderhandys

Ein Smartphone für dein Kind kannst du entweder direkt im Handel oder in Verbindung mit einem Handy-Laufzeitvertrag kaufen. Aber welche Option ist günstiger?

Direktkauf
Ein klarer Vorteil beim Direktkauf ist die Möglichkeit, in Handyshops oder im Onlinehandel gebrauchte oder auch ältere Modelle direkt und ohne SIM-Karte zu kaufen. Bei einem Laufzeitvertrag hingegen kann man keine gebrauchten oder älteren Smartphone-Modelle wählen, weshalb der Direktkauf preislich gerade für Personen, die keinen Wert darauf legen, immer das neuste Modell zu besitzen, meist günstiger ist.

Darüber hinaus wird beim Laufzeitvertrag der Markt verzerrt, da zumeist nur eine geringe Auswahl an aktuellen Top-Modellen angeboten wird. Beim Direktkauf wird der gesamte Handypreis auf einmal fällig, dafür bieten viele Handyshops regelmäßig befristete Sonderangebote oder stark reduzierte ältere Modelle. Auch eine Ratenzahlung ist beim Direktkauf oft möglich. Eltern und Kinder sollten unbedingt darauf achten, dass das neue Handy SIM-Lock-frei ist – nur so ist sicher, dass es mit jeder SIM-Karte funktioniert und mit dem gewünschten Prepaid-Tarif genutzt werden kann.

Kauf auf Raten
Wird ein Handy direkt und ohne Vertragsbindung gekauft, ist die Ratenzahlung eine gute Option, um einmalige hohe Anschaffungskosten zu vermeiden. Dank der günstigen Zinslage ist ein Handy im Ratenkauf bereits ab 0% effektivem Jahreszins mit Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten zu haben. Da Smartphones eine begrenzte Lebenszeit haben, solltest du beim Ratenkauf grundsätzlich eine möglichst kurze Laufzeit wählen. Zudem solltest du darauf achten, welche Kosten bei Zahlungsverzug anfallen, um deutlich höhere Abschläge zu vermeiden. Besonders praktisch sind flexible Zahlungsvereinbarungen: Falls mal etwas Geld übrig ist, kannst du direkt den gesamten Restbetrag abbezahlen.

Handytarif-Wahl

Bares Geld sparen kannst du nicht nur durch die angemessene Gerätewahl und die optimale Finanzierungsoption. Prüfe, welcher Handytarif für Kinder dem Bedarf deines Kindes entspricht und entscheide dich für das Modell, das für euch am besten passt. Grundsätzlich gibt es zwei Optionen – Prepaid und Postpaid. Als kleine Entscheidungshilfe haben wir die beiden Optionen in einem Rechenbeispiel gegenübergestellt und für die Dauer von zwei Jahren miteinander verglichen.